Frauke Frech - Künstlerin und Stadtschreiberin, erforscht mit Performance, grafischen Mitteln und Installationen gesellschaftliche Zusammenhänge, soziale Grenzen und Übersetzungsprozesse. In ihrem Langzeitprojekt »Mein ganz privates Deutschland« sammelt sie Lebensgeschichten an charakteristischen Orten Deutschlands und arbeitet künstlerisch, im Sinne von Sozialer Plastik, mit der lokalen Bevölkerung an unserem Zusammenleben. Chemnitz ist nach Augsburg und Berlin-Lichtenberg die dritte Station des Projekts.
Sie unterrichtet Kunst in verschiedenen Einrichtungen und studierte an der Haute Ecole d'art et design Genève bei La Ribot und Yan Duyvendak, als auch an der Muthesius Kunsthochschule Kiel.
Kooperationen mit Miguel Bonneville, Arne Schmitt, Chto Delat?, Lundahl & Seitl, Costantino Ciervo, Guy van Belle und Alison Knowles. Ihre Arbeit wurde zum Augsburger Friedensfest, auf dem Greizer Theaterherbst, ILHA | Livraria Sá da Costa Lisboa, Transeuropa-Festival Hildesheim, in der Galerie der HFBK Hamburg, Stadtgalerie Kiel, ada Studio, Mica Moca, Gedenkstätte Pirna-Sonnenstein, Sophiensaele, i-camp München, Blauverschiebung Performance-Festival Leipzig, GRÜ und Palais de l'Athénée Genève gezeigt. Ihre Arbeit wird vom Kulturfonds Bayern, der Kulturstiftung Sachsen, Heinrich Böll Stiftung, GLS Zukunftsstiftung Soziales Leben und in der Vergangenheit vom Regierenden Bürgermeister von Berlin gefördert. Sie lebt in Augsburg, Leipzig und Berlin und arbeitet im ganzen Land.