in Zusammenarbeit mit der Bürgerinitiative Chemnitzer City e.V. und dem kammerMACHEN Festival / Weltecho

Seit Anfang August lebe ich in Chemnitz und lerne eine liebenswerte Stadt kennen, in der viele Menschen noch immer mit den Folgen der Wende zu tun haben. Als in einer der wirtschaftlich stärksten Städte Deutschlands des letzten Jahrhunderts die Gesetze des Kapitalismus Einzug hielten, galt es möglichst schnell dessen Regeln zu lernen. Doch Kohl's Versprechen von den blühenden Landschaften wurde nicht eingehalten, stattdessen wurde für viele Hartz IV Realität.
Obwohl es mittlerweile weniger Arbeitslosigkeit als in Leipzig gibt, frage ich mich: Wie sehen eure Perspektiven heute aus und was seid ihr bereit selbst anzupacken, wenn es sonst niemand tut?
Basierend auf Einblicken, die ihr mir in euer Leben gewährt, gestalten wir im Chemnitzer Zentrum den Raum ›Chemnitz trifft sich‹, performative Situationen wie die ›Misch' dir dein eigenes Ding - Bar‹
am 02. September ab 18:00 im Tietz-Café und Workshops, in denen ihr z.B. üben könnt, in schwierigen Situationen bei euch zu bleiben. Was haben wir zu teilen und wieviel zusammen zu bewirken?

Alle sind eingeladen zwischen 3. September und 13. Oktober 2014 zur täglichen Sprechstunde im
›Chemnitz trifft sich‹ / Rosenhof (im ehemaligen Buchclub) vorbeizuschauen und mitzumachen!


Über das Programm könnt ich euch hier und vor Ort informieren oder schreibt eine Email an news(a)fraukefrech.com


   


›Mein ganz privates Deutschland: Chemnitz‹ wird gefördert von der Kulturstiftung Sachsen,
der Stadt Chemnitz, eins energie in Sachsen und der GGG

Mein herzlicher Dank gilt euch, die ihr ›Mein ganz privates Deutschland: Chemnitz‹ mit eurer Kraft und euren Ideen gestaltet und zu dem macht was es wird!