PRIVATE STRANGER (2013)
Performances unter vier Augen | jeweils 60 min.

©Frauke Frech

In einem Hotel- und einem Badezimmer werden die BesucherInnen in prekäre und intime Erfahrungen verwickelt. Dabei gilt es zu entdecken, welche Rolle mein Gegenüber in der jeweiligen Situation einnimmt. Verdichtete Momente, in denen sich gerade durch das fremd sein das zeigen kann, was oft zurückgehalten wird. Danach geht jeder seiner Wege und nimmt doch die Erinnerung mit.

Kunstdetektor Berlin, Art-Hotel Charlottenburger Hof
Mitte | Ecke Berlin, Ausstellung in einer Privatwohnung

 
SARAH SAYSSARAH SAGT (2012)
- eine Performance mit Text, Tanz und Klebeband | 50 min.

©Julia Kapelle

Ein deutsch-jüdischer Dialog über Herkunft und Identität und den archaischen Drang aus Chaos etwas Neues zu schaffen. Wer bin und zu wem werde ich, wenn vertraute Strukturen zusammenbrechen? Fragile Beziehungen und symbiotische Konflikte entfalten sich zwischen dem was ausgesprochen und dem was ausgetragen wird. Wo hört das Wort auf – wo übernimmt der Körper?

TEXT SARAH SAYSSARAH SAGT Lia Nirgad
© Theaterverlag Hofmann-Paul, Berlin
KONZEPT | PERFORMANCE | BÜHNE Frauke Frech
LICHT | SOUND Arne Schmitt
KOSTÜM Marianka Benesch

Herzlichen Dank: Lydia Zechelius, Gabi Beier, Klaus Janek

gefördert von



Uraufführung: ada Studio | Uferstudios Berlin

>Dokumentation

 
s e n s o r p i e c e (2011)
Performance mit Klebeband und Körpermaßen | 45 min. - 90 min.


©Sven Wied

©Arne Schmitt

Wo liegen meine Grenzen und wo die Schnittstellen zwischen uns? Basierend auf meinen Körpermaßen klebe ich ein Flächennetz auf den Boden. Darin lote ich meinen persönlichen Raum aus und beginne dann seine Grenzen aufzubrechen - umzukleben. So entsteht eine in den Raum gezeichnete Installation, die auch den Umraum der Zuschauer determiniert.

HFBK Galerie Hamburg
Stadtgalerie Kiel
Mica Moca Berlin
Kunstquartier Bethanien Berlin
Schreber-Konferenz, Gedenkstätte Pirna Sonnenstein

>Dokumentation


0,97x1,12x2,84m (2009 - 2011)
live Video-Performance | Installation



© Arne Schmitt

Welchen Freiraum kann ich mir in einer Zelle erschließen? Über einen längeren Zeitraum habe ich den Raum 0,97x1,12x2,84m allein und mit anderen, mit und ohne Videokamera untersucht. Zum Teil habe ich mich ihm sechs Stunden am Stück ausgesetzt. Ein Selbstversuch.

Ich stemme mich gegen die Enge durch den Raum und nehme seine Strukturen in mich auf. Dabei verfolge meinen Weg durch den Raum mit einer Videokamera, deren Aufnahmen simultan auf einem Monitor neben der Box gezeigt werden.

Mica Moca Berlin
Sophiensaele Berlin

>Dokumentation
op#2 – resolution (2008)
Onsite- | Online-Performance | 8 min.

 

Mit meinem Notebook performe ich zwischen Tisch und Stuhl, in der Ecke eines Raums. Der Computer als intimer Vertrauter, vor dessen Webcam ich mich zeige, aber unberührt bleibe. Jeder Handgriff dient der Kreation eines Videos, das ich durch die Webcam als livestream ins Internet schicke. Am Schreibtisch suche ich nach räumlicher Entgrenzung wobei mir Möbel, Ecken und Wände als Reibungspunkte dienen, an denen ich mich abarbeite. Das Publikum sieht mich live, als auch live online. Eine Frage nach heutiger Präsenz, nach Nähe und Distanzen.

 










  © Virginie Otth



© Sandra Pointet

Huis Clos, Palais de L'Athénée Genf/Privatwohnung Berlin
GRÜ - Maison des Arts Genf
Blauverschiebung Performance-Festival Leipzig

>Dokumentation

 

 

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