Bio

WISSENSTRANSFER bei GRAND BEAUTY ON TOUR in Kassel 06 / 2026 ©Nicolas Wefers

Frauke Frech ist Künstlerin und Expertin im Feld der sozial engagierten Kunst, sowie Kunst- und Kulturvermittlerin. Seit 2010 entwickelt sie Auftragsarbeiten für vielfältige Zielgruppen für freie Träger, Institutionen und Bildungseinrichtungen im In- und Ausland. Darüber hinaus berät sie Institutionen und Multiplikator*innen und gibt ihr Wissen weiter, wie ganz unterschiedliche Menschen erreicht und zusammengebracht werden können.

In ihrem Langzeitprojekt »Mein ganz privates Deutschland« arbeitete sie mit der lokalen Bevölkerung in Duisburg-Marxloh (2016 / 17), Augsburg (2014 – 18), Chemnitz (2014 – 15) und Berlin-Lichtenberg (2013).

2014 gründete sie den GRAND BEAUTY SALON im Augsburger Grandhotel Cosmopolis und ist seitdem Künstlerische Leitung der Initiative. Im Sommer 2018 / 19 tourte sie mit dem transkulturellen Schönheitssalon GRAND BEAUTY ON TOUR durch den ländlichen als auch städtischen Raum Sachsens und darüber hinaus. 2021 war sie mit dem Projekt GRAND BEAUTY FOR YOU in den GRASSI Museen zu Leipzig zu Gast. Derzeit realisiert sie das Projekt Dein GRAND BEAUTY SALON (2024-26).

Weitere namhafte Auftraggeber*innen sind Museum Folkwang Essen, Kulturstiftung des Bundes, SKD – Staatliche Kunstsammlungen Dresden, GFZK – Galerie für zeitgenössische Kunst Leipzig, ASA FF e.V. Chemnitz, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste, Deutsches Hygiene-Museum Dresden, Grandhotel Cosmopolis Augsburg, Goethe-Institut Bangalore und die Münchner Kammerspiele.

Unter ihrer Leitung wurde GRAND BEAUTY 2025 mit dem Sächsischen Förderpreis für Demokratie ausgezeichnet (Preisverleihung startet bei 1:16:45), 2021 mit dem The Power of the Arts Award und wurde 2019 vom EPIM – European Programme for Integration and Migration Brüssel als eines der acht innovativsten Integrationsformate für Migrant*innen in der gesamten EU ausgewählt.

Zudem lehrte sie an der HfBK Dresden, HBK Saar, Akademie der Bildenden Künste München, LMU München und Venice International University. Mit Arbeitsgruppen aus Chemnitz und Augsburg unternahm sie Forschungsreisen nach Manchester (2019), Rotterdam (2018) und Israel (2015), um von lokalen Akteur*innen Strategien zu erlernen, Rechtspopulismus zu begegnen und Friedensprozesse anzustoßen.

Sie studierte Performance-Kunst bei La Ribot und Yan Duyvendak an der Haute Ecole d’art et design Genève (2008), als auch an der Muthesius Kunsthochschule Kiel (2009). Sie arbeitete u. a. mit den internationalen Künstler*innen Chto Delat? (Russland), Lundahl & Seitl (Schweden / UK) und Guy Van Belle (Belgien / Tschechien).

Ihre Arbeit wurde u. a. von der GLS Treuhand, Robert Bosch Stiftung, der Drosos-Stiftung, dem Sächsischen Staatsministerium für Soziales, Gesundheit und Gesellschaftlichen Zusammenhalt, vom Fonds Soziokultur, von den Kunst- und Kulturstiftungen der Länder Sachsen, Nordrhein-Westfalen, Bayern und dem Regierenden Bürgermeister von Berlin gefördert.

Sie wurde 1982 in Leipzig geboren, lebt ebendort und verwirklicht ihre Arbeiten weltweit.